5 Faktoren, die beim Migrieren von Elastic in die Cloud wichtig sind

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Unternehmen, die auf die Cloud migrieren, um von einer flexiblen, erschwinglichen und skalierbaren Infrastruktur zu profitieren, müssen alle Zusammenhänge und Wechselwirkungen prüfen und die verschiedensten Faktoren berücksichtigen, damit der reibungslose Übergang gelingt.

Bei der Migration Ihrer Elastic-Workloads in die Cloud gilt es, eine Reihe von Faktoren zu beachten, damit Ihre Investitionen sich maximal auszahlen und Unterbrechungen auf ein Minimum beschränkt werden: Geschäftskontinuität während der Migration, Optimierung der TCO, Disaster Recovery, Compliance und Security. Lesen Sie weiter, um mehr über die fünf Faktoren zu erfahren, die beim Umzug von Elastic-Workloads in die Cloud beachtet werden müssen, und wie Sie sie berücksichtigen können.

Geschäftskontinuität für Elastic-Workloads bei der Migration

Eine Migration in die Cloud ist nicht innerhalb einer Nacht erledigt. Laut einem Bericht von McKinsey verzögerten sich 38 % der Cloud-Migrationsprojekte um mehr als ein Vierteljahr und 13 % sogar um mehr als ein Dreivierteljahr. Bei einer derart einschneidenden und potenziell langwierigen Infrastrukturänderung muss sichergestellt sein, dass die ursprünglichen Workloads in den verschiedenen Phasen der Migration nicht unterbrochen werden.

Die gute Nachricht ist: Elastic kann ab Werk nahtlos in allen Umgebungen eingesetzt werden, egal ob „on-premises“, hybrid oder sogar Multi-Cloud. Dadurch ist sichergestellt, dass die Migration keine Ihrer Elastic-Workloads beeinträchtigt.

Mit der Funktion zur Cluster-übergreifenden Suche können Sie ganz einfach parallel auf die „on-premises“ und in Cloud-Umgebungen gespeicherten Daten zugreifen. Und wenn Sie die On-Premises-Umgebungen außer Betrieb nehmen und Ihre Cloud-Umgebungen ausbauen, gleich ob bei einem Cloud-Anbieter oder in Multi-Cloud-Deployments, können Sie mit der Cluster-übergreifenden Suche die in Ihren verschiedenen Cloud-Umgebungen gespeicherten Daten zentralisieren und so für mehr Transparenz und schnellere Erkenntnisse sorgen.

Optimierte TCO mit Elastic in der Cloud

Einer der wichtigsten Gründe für die Migration in die Cloud ist der Wunsch, die Total Cost of Ownership (TCO) zu senken. Wie aber lassen sich die nativen Eigenschaften des Cloud-Computings bestmöglich nutzen und die Kosten für Elastic-Workloads optimieren?

  1. Mit den integrierten Daten-Lifecycle-Management-Funktionen und einer mehrschichtigen Architektur können Sie automatisch alternde Daten auf günstigere Hardware verlagern.
  2. Durch die Speicherung von Daten, auf die weniger häufig zugegriffen wird, in kostengünstigen Objektspeichern, wie Amazon S3, Google Cloud Storage und Microsoft Azure Blob Storage, lassen sich die Speicherkosten weiter reduzieren, ohne dass dabei die Fähigkeit verloren geht, die Daten zu durchsuchen – durchsuchbare Snapshots machen es möglich.
  3. Automatisches Skalieren sorgt dafür , dass Sie nur für so viel Kapazität bezahlen müssen, wie Sie auch wirklich benötigen. So können Sie das Potenzial von On-Demand-Speicherung und ‑Computing maximal ausschöpfen.
  4. Durch Elastic-Deployments mit sofortiger Bereitstellung in einer der Dutzenden von unterstützten Regionen von Amazon Web Services (AWS), Google Cloud und Microsoft Azure reduziert sich der Zeitaufwand für das Einrichten neuer Umgebungen – Ihr Deployment ist sofort einsatzfähig.
  5. Durch Speicherung von Daten in der Nähe der Quellen lassen sich Kosten für die Datenübertragung minimieren, und bei der Cluster-übergreifenden Suche werden nur die Daten über das Netzwerk geschickt, die tatsächlich genutzt werden.
  6. Mit einem verwalteten Dienst für Elastic wird der für Wartung und Aufrechterhaltung der Verfügbarkeit erforderliche Verwaltungsaufwand minimiert, damit Sie Ihre Ressourcen auf die Nutzung der Plattform fokussieren und so Ihr Geschäft voranbringen können.

Hoch verfügbare und resiliente Elastic-Deployments

Ein Ausfall von AWS führte 2021 zum Ausfall von Diensten wie Slack, Grindr, der McDonalds-App und des Epic Games Store, und ein Ausfall von Google Cloud im Jahr 2019 hatte einen Ausfall von Vimeo, Shopify und Discord zur Folge. Um solchen Risiken entgegenzuwirken, können sich Unternehmen für Multi-Zone-Failovers oder sogar aktiv-aktive Multi-Region- und Multi-Cloud-Disaster-Recovery-Architekturen entscheiden.

Die in Elastic Cloud integrierte Multi-Zone-Architektur sorgt für ein einfaches Multi-Zone-Failover. Für ein höheres Maß an Disaster Recovery gibt es in Elastic auch die Möglichkeit, Daten über mehrere Regionen eines Cloud-Anbieters und mehrere Cloud-Anbieter hinweg zu replizieren, sodass Unternehmen auch dann normal weiterarbeiten können, wenn eine Cloud-Region oder ein Cloud-Anbieter komplett ausfällt.

Compliance bei Ausführung in der Cloud

Viele Länder haben eigene Definitionen und Vorschriften für das Konzept der Data Sovereignty, auch „Datenhoheit“ oder „Datensouveränität“ genannt. Zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften müssen Unternehmen Daten lokal speichern, statt sie über das Internet zu senden und an einem anderen geografischen Ort zu speichern. In der Konsequenz müssten Sie mehrere, über die Welt verteilte Deployments einrichten. Doch wie können Sie in diesem Fall die Daten in einer zentralen Ansicht nutzen?

Bei Elastic Cloud können Unternehmen die Data-Sovereignty-Vorschriften mithilfe der Cluster-übergreifenden Suche erfüllen. Sie versetzt Unternehmen in die Lage, Daten in allen ihren Rechenzentren zu durchsuchen. Wenn also ein Unternehmen beispielsweise eine AWS-Instanz in Kapstadt, eine Google Cloud-Instanz in Hongkong und eine Microsoft Azure-Instanz in London unterhält, kann es alle seine Daten durchsuchen, ohne dass diese Daten irgendwohin gesendet werden müssen.

Security bei Daten in der Cloud

Laut einer Studie von ITPro Today ist das größte Problem, mit dem sich Organisationen bei der Cloud-Einführung konfrontiert sehen, die Komplexität der Cybersicherheit. Sicherheitsbedenken können vom Schutz von Daten und Privatsphäre bis hin zu Schwachstellen in der Software und Denial-of-Services-Angriffen reichen. Beim Einrichten von Elastic-Deployments in der Cloud müssen Sie daher darauf achten, dass die Sicherheits- und Compliance-Anforderungen Ihrer Organisation erfüllt werden.

Bei der Entwicklung von Elastic Cloud, dem verwalteten Elasticsearch-Dienst, stand die Sicherheit ganz weit oben: die Betriebssysteme sind „gehärtet“, nicht benötigte Dienste sind abgeschaltet und alle Komponenten sind so konfiguriert, dass sie verschlüsselt kommunizieren, um sowohl in Bewegung befindliche als auch gespeicherte Daten zu schützen.

Außerdem erhalten Sie Zugriff auf zusätzliche Tools für Auditing und Reporting, die Absicherung des Netzwerkverkehrs und die Verwaltung Ihrer Nutzer. Darüber hinaus beschäftigt Elastic eigenes Security-Personal für den Schutz des verwalteten Dienstes. Wenn Schwachstellen entdeckt werden, wie bei der kürzlichen Log4j-Schwachstelle, arbeiten die Experten direkt mit den Engineering-Teams zusammen, um Abhilfemaßnahmen zu implementieren, sodass die Kunden des verwalteten Dienstes sofort geschützt sind, während die Kunden mit selbstverwalteten Deployments eigene Tests und Patch-Rollouts durchführen müssen.

Wie geht es weiter?

Sie wissen jetzt besser darüber Bescheid, wie Sie die Vorteile Cloud-nativer Funktionen nutzen und beim Migrieren von Elastic-Workloads in die Cloud einen reibungslosen Übergang sicherstellen können.

Wenn Sie herausfinden möchten, welcher Weg für die Migration Ihrer Elastic-Workloads in die Cloud der beste ist, vereinbaren Sie einen Chat mit unseren Experten.

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