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Software & Technologie

InfoTrack: Bessere Suchfunktionen für datengestützte Innovationen mit Elasticsearch Service

AUF EINEN BLICK

  • 10%
    Anstieg beim NPS
  • 15%
    Anstieg bei der Neukundenzahl gegenüber dem Vorjahr

Blitzschnelle Suche

Durch Standardisierung auf Elasticsearch-Basis konnte InfoTrack die Suchgeschwindigkeit, die Relevanz und das Datenvolumen im Kontext der vom IT-Team genutzten Systemlogdaten steigern. Elasticsearch kommt darüber hinaus im Flaggschiff-Produkt von InfoTrack zum Einsatz und ermöglicht dort die Suche nach Daten in Rechtsdokumenten.

Marktführende Innovation

Neue Dienste auf Basis des Elastic Stack, wie die Data-Lake-Suche, bieten Einsparungen, die nirgends sonst zu finden sind. So konnte der Marktanteil auf 70 % gesteigert werden.

Neue Einblicke für eine bessere Performance

Dank der Möglichkeiten von Kibana weiß InfoTrack jetzt besser über die Performance und Nutzung der Produkte Bescheid. Dies hilft, die Abwanderung von Kunden zu verhindern und für kontinuierliches Wachstum zu sorgen.

Optimale Flexibilität und Kontrolle

Durch den Wechsel vom AWS Elasticsearch Service von Amazon zum Elasticsearch Service auf Elastic Cloud profitiert InfoTrack sowohl von einer größeren Flexibilität beim Einrichten neuer Cluster als auch von robusteren, rollenbasierten Sicherheitsvorkehrungen.


Informationen zum Unternehmen

InfoTrack ist ein Technologieunternehmen, das Kunden, die mit Rechtsdokumenten zu tun haben, wie Anwaltskanzleien, Finanzinstituten, Immobilienunternehmen und Behörden, dabei hilft, Informationen zu Eigentums- oder Geschäftstransaktionen zu finden, zu analysieren, zu organisieren und zu kommunizieren. Diese Informationen können verschiedenster Art sein – von amtlichen Daten zu Eigentumsverhältnissen und Geschäften bis hin zu Hintergrundinformationen zu Einzelpersonen, wie polizeilichen Führungszeugnissen. 

InfoTrack macht über seine Plattform all diese Informationen zentral durchsuchbar und revolutioniert so den Workflow für Rechtsdokumente, verbunden mit einer höheren Produktivität und Profitabilität auf Kundenseite. 

InfoTrack hat es in den letzten Jahren geschafft, zur dominierenden Kraft in seinen Kernmärkten zu werden. Zu den aktuell 8.500 Kunden in Australien, den USA und Großbritannien kommen Monat für Monat 150 neue Kunden hinzu. 

Dieses Wachstum beruht auf entwicklergeführten und datengestützten Innovationen, die im Hintergrund vom Elastic Stack angetrieben werden.

Bessere Suchfunktionen für datengestützte Lösungen

In einfachen Worten ausgedrückt, ist InfoTrack so etwas wie ein Google für juristische Informationen, die Anwälte und deren Mandanten für ihre Arbeit benötigen.  InfoTrack fasst zahlreiche Such-, Archivierungs- und Signierfunktionen auf einer zentralen Plattform zusammen. Auf diese Weise können Unternehmen und Einzelpersonen schnell und einfach Informationen von Tausenden von Dritten abrufen und Dokumente bei Behörden einreichen, ohne dazu mehrere Benutzeroberflächen oder Workflows nutzen zu müssen. 

Die entwicklergeführte Kultur und die Nutzung der neuesten Technologien ermöglichen es InfoTrack, fortwährend neue Features herausbringen und den Kunden gleichzeitig einen erstklassigen Service anbieten zu können. Das hilft dem Unternehmen dabei, seine einzigartige Position im Markt zu verteidigen. Neben Entwicklerteams in verschiedenen Regionen der Welt unterhält InfoTrack ein eigenes Innovationsteam, das quasi als Brutkasten für neue Ideen, Produkte und Prozesse fungiert und definiert, wie das Unternehmen in den nächsten drei bis fünf Jahren und darüber hinaus aussehen wird.  Durch die Nutzung des Elastic Stack und die Verwaltung der unternehmenseigenen Deployments auf dem Elasticsearch Service sind die Entwickler und das Innovationsteam von InfoTrack in der Lage, den Kunden blitzschnelle Suchabfragen und die einfache und schnelle Entwicklung und Bereitstellung neuer Produkte zu ermöglichen.

Laut Ashim Joshi, Head of Innovation, und Nick Carton, Technical Lead, hat der Umzug von On-Premise-Systemen in die Cloud vor vier Jahren dazu beigetragen, diese Innovationen voranzubringen. Gleichzeitig wurde es einfacher, neue Technologien zu erkunden und bereitzustellen. „On-Premise-Systeme sind für flexibles Skalieren viel zu eingeschränkt“, gibt Carton zu bedenken. „Durch den Umzug in die Cloud und die anschließende Umstellung auf ein Cloud-natives Modell haben wir die Freiheit und Flexibilität gewonnen, die unsere entwicklergeführte Kultur erst möglich macht und es uns erlaubt, die Systeme sehr schnell zu skalieren.“

InfoTrack und Elastic

Intelligentere und schnellere Suche

Die InfoTrack-Plattform spart Kunden Zeit und Ärger beim Erfassen der Informationen und Dokumente, die sie zur Durchführung der verschiedensten Transaktionen benötigen. Wenn beispielsweise jemand in Australien ein Grundstück erwerben möchte, benötigt diese Person unter anderem einen Grundbuchauszug, den sie bei der kommunalen Verwaltung oder beim Grundbuchamt bekommt. Beauftragt man einen Notar, diese Dokumente persönlich zu besorgen, kann dies bis zu 10 Tage dauern. Mit der InfoTrack-Online-Suche stehen diese Dokumente sofort bereit. 

Die Möglichkeit zu schaffen, diese Dokumente auf eine Art und Weise abrufen zu können, die es so bisher noch nicht gab, ist natürlich nur die eine Seite. Viel schwieriger ist es, dafür zu sorgen, dass diese Dokumente ohne Unterbrechungen aus den unterschiedlichsten Datenquellen und ‑strukturen geholt und quasi auf der Stelle bereitgestellt werden können, während gleichzeitig ununterbrochen immer weitere Anfragen eingehen. Deshalb sind Logging und Monitoring zu festen Bestandteilen des Alltagsbetriebs bei InfoTrack geworden. So können Entwickler die Performance von Anwendungen verfolgen und die Ursache von Fehlern finden und beseitigen, während im Hintergrund der Elastic Stack seinen Dienst tut. 

Das Logging erfolgte anfänglich mithilfe eines Dateilogtools. Mit dem einsetzenden Wachstum von InfoTrack wurde diese Methode aber zu zeitaufwendig und sie bot keine Möglichkeit, Anwendungen rückzuverfolgen und zu debuggen. InfoTrack machte sich also auf die Suche nach einer Alternative und überlegte auch kurz, selbst eine Lösung zu entwickeln. Das hätte jedoch Monate gedauert und bedeutet, dass für Aktivitäten wie das horizontale Skalieren und die Trennung von Logdaten zwischen Anwendungen eine eigene Ressource abgestellt werden muss. Also wurde weiter gesucht, bis der CEO Anfang 2017 vom Elastic Stack hörte und das Innovationsteam beauftragte, ihn auszuprobieren. 

"Angesichts der Tausenden von Logdaten, die uns sekündlich erreichen, benötigten wir dringend eine zentralisierte und skalierbare Lösung, mit der wir diese Datenmengen in ihrer Gänze sehr schnell durchsuchen können. Der Elastic Stack erfüllte alle unsere Anforderungen."

– Ashim Joshi, Head of Innovation | InfoTrack

Auswahl des richtigen Managed-Services-Anbieters

InfoTrack zunächst den AWS Elasticsearch Service. Die anfängliche Hoffnung, eine schnelle und einfache Lösung gefunden zu haben, wurde aber schnell durch Sicherheits- und Performance-Probleme getrübt. Dazu gehörte, dass der AWS Elasticsearch Service auf einer älteren Version des Elastic Stack basierte. Diese erlaubte die Umsetzung von Sicherheit nur mittels IP-Einschränkung und die Entwickler hatten keine Möglichkeit, die zugrundeliegende Java Virtual Machine (JVM) zu tunen. Zudem blieb dem InfoTrack-Team der Zugriff auf die zusätzlichen Features des Stacks, wie APM, Index-Lifecycle-Management (ILM) und Graph, verwehrt. Ohne diese Features war es nicht möglich, bei der Einrichtung des Systems für langfristigen Erfolg und nachhaltige Stabilität das Potenzial vollständig auszuschöpfen. An eine optimale Nutzung der zur Verfügung stehenden Daten war damit nicht zu denken. 

"Die Entscheidung für Amazon fiel, weil es so einfach klang, Elasticsearch mit einem Tastendruck auf Amazon laufen zu lassen. Wir mussten aber feststellen, dass diese Bequemlichkeit nicht zu einem besseren Erlebnis, besseren Features oder besserem Support geführt hat. Daher haben wir schnell den Umstieg auf den Elasticsearch Service auf Elastic Cloud vollzogen, wo uns all dies und mehr geboten wurde. Wir haben es nie bereut."

– Ashim Joshi, Head of Innovation | InfoTrack

Dank der hervorragenden Unterstützung und Dokumentation bei Elastic lief die Migration reibungslos und InfoTrack hat nun Zugriff auf die neueste Version des Elastic Stack und auf mehr Funktionen. Dazu gehören robustere, rollenbasierte Einstellmöglichkeiten und zusätzliche Flexibilität bei der Einrichtung neuer interner Kunden und Projekte. Das Ganze ist so einfach, dass die Entwickler zum Skalieren oder Hinzufügen eines neuen Clusters in der Elasticsearch Service-Konsole lediglich einen Schieberegler bedienen müssen. 

Mittels Filebeat und Metricbeat kann InfoTrack jetzt Daten aus Tausenden von Anwendungen an Logstash senden, wo sie in ein lesbares Format umgewandelt werden. Die Daten lassen sich dann mit Elasticsearch und Kibana durchsuchen und in Echtzeit visualisieren. 

Carton zufolge hat der Elasticsearch Service nicht nur die Geschwindigkeit der Suche verbessert, sondern er bietet auch größere Flexibilität beim Erfassen von Daten aus unterschiedlichen Datenströmen und beim Index-Lifecycle-Management. Dies soll in Zukunft genutzt werden, um mithilfe einer Heiß-Warm-Kalt-Architektur Performance und Kosten besser austarieren zu können. 

„Wir haben jetzt alle unsere Logdaten und Metriken zentralisiert und überwachen alles in Kibana. So können wir ganz einfach Anwendungsfehler finden und verstehen, was im System vor sich geht, um Systemausfälle so weit wie möglich zu vermeiden“, freut sich Carton.

Mehr Einblicke für mehr Innovationen

Im Laufe der Zeit hat InfoTrack immer weitere Einsatzmöglichkeiten des Elastic Stack für sich entdeckt. Er wird jetzt zum Beispiel zur Überwachung anderer Aspekte der Betriebsabläufe verwendet und hilft bei der Entwicklung von neuen Produkten und bei Serviceverbesserungen. Erst kürzlich kam der Elastic Stack bei der Gestaltung einer neuen pyramidenförmigen „Produkt-Story“ zum Einsatz, die die Suche auf der Plattform revolutioniert hat. Den Fuß der Pyramide bilden der InfoTrack-eigene Data-Lake sowie eine auf dem Elastic Stack basierende Data-Mart-Schicht. Darüber befindet sich die API-Schicht von InfoTrack, gekrönt von den Anwendungen. Mit diesem Modell können Entwickler die Data-Marts als Basis für die Entwicklung der unterschiedlichsten Produkte nutzen, statt jeweils eigene Datenbanken einrichten und pflegen zu müssen. 

Das Innovationsteam arbeitet jetzt daran, die Metadaten aller der mehr als 55 Millionen Dokumentenanforderungen auf der Plattform von InfoTrack zu vertaggen, um die produktübergreifende Suche intelligenter und schneller machen zu können. Mit tatkräftiger Hilfe des Datenteams wurde auch eine ETL-Pipeline eingerichtet, die Dokumente für eine effiziente Volltextsuche mit Tags versieht und in ein leichtgewichtiges Format umwandelt. 

„Der Aufbau dieser Data-Marts und die Schaffung der Voraussetzungen für eine kleinteiligere Keyword-Suche hat dazu geführt, dass sich unsere Entwickler jetzt von sich aus fragen, was wir mit diesen Daten anstellen und wie wir das Potenzial dieser Suche auf unsere Kunden ausweiten können“, merkt Joshi an. 

Die neue Data-Lake-Suche von InfoTrack ist ein Ergebnis dieser Innovation. Dabei handelt es sich um eine intelligente Suchlösung, mit der Kunden Verbindungen über mehrere Dokumente von unterschiedlichen Dritten hinweg neu ordnen, visualisieren und erkunden können. So kann beispielsweise ein Anwalt, der in den vorhandenen Dokumenten nach dem Namen eines potenziellen Mandanten sucht, Informationen zu den Eigentumsverhältnissen, Unternehmen und aktuellen oder früheren Verfahren finden, in die diese Person involviert war – alles an einem Ort. 

Das bedeutet eine erhebliche Beschleunigung von Kundenrecherchen und macht es möglich, die Suche nach Interessenskonflikten von mehreren Wochen auf einen Tag zu verkürzen. 

Bessere Performance und Kundenzufriedenheit

Durch die Nutzung des Elastic Stack und des Elasticsearch Service profitiert InfoTrack von vielerlei Vorteilen, angefangen bei der Zeiteinsparung beim Verwalten von Logdaten und der Klärung von Anwendungsfehlern bis hin zu einer höheren Kundenzufriedenheit. „Unsere Kunden entscheiden sich für InfoTrack, weil wir einen erstklassigen Service bieten. Elastic leistet seinen Beitrag, indem es uns ermöglicht, Anwendungsprobleme frühzeitig zu erkennen und Support-Tickets wesentlich schneller zu schließen. Der NPS unseres Helpdesks hat sich so von 70 auf mehr als 80 verbessert“, erklärt Joshi. 

Kibana wird dabei helfen, auch andere Metriken, wie Wachstum und Kundentreue, zu verbessern, indem es die Untersuchung von Problemen beschleunigt und den Entwicklern so mehr Zeit gibt, sich auf die Bereitstellung von hochwertigem Code zu konzentrieren. Die Entwickler können Fixes und Features auf täglicher Basis ausspielen und innovative Lösungen wie die Data-Lake-Suche herausbringen, die niemand sonst bietet. Hinzu kommt, dass das Unternehmen mehr Daten denn je besitzt und so Cross-Selling-Chancen erkennen und dafür sorgen kann, dass Kunden nicht woandershin abwandern. 

"In einem so schnelllebigen Geschäftsumfeld braucht man Echtzeitdaten, um zu verstehen, was vor sich geht, und fundierte Entscheidungen treffen zu können. Ich werfe jeden Morgen einen Blick auf meine Kibana-Dashboards und bei unseren täglichen Meetings nutzen wir regelmäßig Ad-hoc-Abfragen, um die Einblicke zu gewinnen, die wir brauchen. Mit dem Elasticsearch Service erhalten wir auch die Stabilität und Performance, die wir für einen wartungsfreien Service benötigen. Wenn doch nur alle Cloud-Dienste so kostengünstig und reibungslos wären!"

– John Ahern, CEO | InfoTrack

InfoTrack konzentriert sich jetzt darauf, den Entwicklungsprozess zu verfeinern und neue Funktionen des Elastic Stack in seine Prozesse einzuführen. Dazu müssen die Entwickler lediglich einen Schieberegler in der Elastic Cloud-Konsole verschieben. Für die Zukunft ist geplant, APM zu nutzen, um den Ursachen von Ausfällen in der Dokumentenbereitstellungs-Pipeline auf die Spur zu kommen und so Probleme schneller zu beseitigen, gleich, ob sie vom eigenen Technologie-Stack oder dem eines Partners herrühren. Auch die Möglichkeit, innerhalb der Elastic Cloud einfach auf eine SIEM-Lösung zugreifen zu können, ist für InfoTrack interessant. Das Team untersucht gerade, inwieweit diese die angedachte In-house-Entwicklung einer Lösung zur Überwachung von Bedrohungen und zur Verbesserung der SecOps-Aktivitäten ersetzen kann. 

„Unser Ziel ist es, alle vier Monate eine komplette Lösung zu veröffentlichen“, so Joshi. „Mit Elastic haben wir eine flexible und effiziente Lösung gefunden, mit der wir dieses Ziel erreichen können.“