Elastic veröffentlicht Elastic Stack 6.6, APM auf Elasticsearch Service und Elastic Cloud Enterprise 2.1

Neue Features in Elastic Stack und Elastic Cloud bringen Elasticsearch-Benutzern deutliche Performance-Verbesserungen und Kosteneinsparungen

MOUNTAIN VIEW, Calif. - 29 January 2019

Elastic N.V. (NYSE: ESTC), das Unternehmen hinter Elasticsearch und dem Elastic Stack, hat bekanntgegeben, dass Version 6.6 des Elastic Stack ab sofort allgemein verfügbar ist. Die neue Version liefert leistungsstarke Features zur Verbesserung der operativen Effizienz in den verschiedensten Anwendungsfällen, wie Logging, Metriken und APM. Index-Lifecycle-Management und eingefrorene Indizes vereinfachen das Operationalisieren, Automatisieren und Organisieren von eingehenden und für die Analyse vorzubereitenden Benutzerdaten. Weitere neue Features in Elasticsearch 6.6 sind Geo-Shapes auf Basis von Bkd-Bäumen, einem Speicherformat, das höhere Speicherdichten und schnellere Abfragen von Geo-Daten ermöglicht.

„Es erfüllt uns mit Stolz und Freude, dass wir mit der Veröffentlichung von Elastic Stack 6.6, APM auf Elasticsearch Service und Elastic Cloud Enterprise 2.1 erneut ein Update anbieten können, das unseren Benutzern eine Menge Vorteile bietet“, so Shay Banon, Gründer und CEO von Elastic. „Mit den neuen Features, wie Index-Lifecycle-Management und eingefrorenen Indizes, die im Rahmen des Basic-Abonnements kostenlos angeboten werden, profitieren die Benutzer von einem besseren Nutzungserlebnis beim Speichern und Verwalten immer größerer Datenmengen in Elasticsearch.“

Optimierung der operativen Effizienz mit Index-Lifecycle-Management

Elasticsearch-Benutzer schätzen seit jeher die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten zur Steuerung der Indexierung und Speicherung ihrer Daten, mit denen sie das für ihren Anwendungsfall richtige Verhältnis zwischen Performance und Kosten finden können. Version 6.6 erweitert Elasticsearch um fundamentale Features, die die Operationalisierung dieser Einstellungen für den gesamten Lebenszyklus der Daten erlauben. Beim Index-Lifecycle-Management wird der Lebenszyklus eines Index in vier Phasen – „heiß“, „warm“, „kalt“ und „löschen“ – aufgeteilt, und der Benutzer kann Richtlinien definieren und automatisieren, mit denen festgelegt wird, wie lange sich ein Index in jeder dieser Phasen aufhalten und was mit ihm in der jeweiligen Phase passieren soll (z. B., dass Daten vom „heißen“ Knoten zum „kalten“ Knoten verschoben werden). Index-Lifecycle-Management wird als Feature im Basic-Abonnement kostenlos zur Verfügung gestellt.

„Eingefrorene Indizes“ bietet neue Funktionen für die langfristige Datenaufbewahrung

Eine weitere Neuerung in Elasticsearch 6.6 sind die sogenannten „eingefrorenen Indizes“, die die Arbeitsspeicheranforderungen (und damit auch die Hardwarespezifikationen) drastisch reduzieren und kostengünstigere Sizing-Empfehlungen für die langfristige Datenaufbewahrung ermöglichen. Eingefrorene Indizes lassen sich genauso wie offene Indizes abfragen, allerdings dauern diese Abfragen etwas länger – zugunsten geringerer Anforderungen an die Größe des Arbeitsspeichers.

Mit diesem Feature erhalten Benutzer, die nach neuen Dimensionen und Verfahren zur Eindämmung der Hardwareausgaben Ausschau halten, eine weitere Möglichkeit, die Arbeitsspeichergröße im Griff zu halten und die Hardwarekosten zu senken. „Eingefrorene Indizes“ wird als Feature im Basic-Abonnement kostenlos zur Verfügung gestellt.

Schnelleres Indexieren und kürzere Abfragezeiten bei Geo-Daten dank Geo-Shapes auf Bkd-Basis

Ein weiteres neues Feature, das gut zu den Schwerpunktthemen Speicherplatz und Performance passt, sind die neu eingeführten Geo-Shapes auf der Basis von Bkd-Bäumen. Mit diesen Geo-Shapes benötigen gespeicherte Geo-Shape-Daten weniger Platz und auch die Abfrage-Performance verbessert sich. Auf diese Weise kommen noch mehr Datentypen und damit auch Anwendungsfälle in den Genuss des für Bkd-Bäume typischen effizienteren Speicherformats. Geo-Shapes auf Bkd-Basis werden als Elastic Stack-Open-Source-Feature zur Verfügung gestellt.

Verbesserungen bei Elasticsearch SQL

Zu den neuen Funktionen, über die sich Benutzer von Elasticsearch SQL freuen werden, gehören die Möglichkeit, IP-Adressfelder abzufragen, die native Unterstützung für Datenhistogramme und die Unterstützung für Geo-Abfragen. Diese Verbesserungen, die alle im Rahmen des Basic-Abonnements zur Verfügung gestellt werden, erleichtern das Erstellen von Zeitreihendiagrammen in Kibana Canvas.

Elastic APM mit zusätzlichen Deployment-Optionen

Elastic hat Benutzern stets die Wahl gegeben, wie sie Elastic-Technologie konsumieren, und mit den neuesten Versionen bestehen diese Wahlmöglichkeiten auch in Elastic APM. Elastic-Benutzer können jetzt ihre Deployments in Elasticsearch Service oder Elastic Cloud Enterprise mit Elastic APM aufwerten. Das verteilte Tracing wurde in Elastic APM Version 6.5 als Beta-Feature eingeführt und ist jetzt im Rahmen des Basic-Abonnements ebenfalls kostenlos allgemein verfügbar. Außerdem ist Elastic APM ab sofort OpenTracing-kompatibel.

Zu den weiteren Neuerungen gehören:

  • vorkonfigurierte Machine-Learning-Jobs für Auditbeat-Daten zur Erkennung ungewöhnlicher Ereignisse in Audit-Daten, vor allem was sicherheitsrelevante Anomalien angeht
  • Einführung von Elastic Cloud Enterprise 2.1 mit Unterstützung für die Cluster-übergreifende Suche, IP-Filterung und andere Goodies, die mit der Version 6.6 zur Verfügung stehen

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Über Elastic

Elastic ist ein Suchunternehmen. Als Schöpfer des Elastic Stack (Elasticsearch, Kibana, Beats und Logstash) erstellt Elastic selbstverwaltete SaaS-Angebote, mit deren Hilfe Daten in Echtzeit und skaliert für Such-, Logging-, Security- und Analytics-Anwendungsfälle nutzbar gemacht werden.

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